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9. Mai 2025

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Lifestyle

Sommer auf der Haut

In der warmen Jahreszeit läuft die Talgproduktion durch das viele Schwitzen auf Hochtouren. Deshalb sollte die Hautpflege im Sommer vor allem auf Feuchtigkeit setzen. Statt fetthaltigen Cremes empfiehlt sich der Griff zu leichten, hydratisierenden Körperpflegelotionen auf Wasserbasis. Vor allem nach einem ausgiebigen Sonnenbad sollte die Haut mit feuchtigkeitsspendender, kühlender Pflege unterstützt werden. Produkte mit Antioxidantien wie Vitamin C und E schützen das größte Organ des Menschen vor oxidativem Stress, der beispielsweise durch UV-Strahlung ausgelöst wird. Apropos: Sonnenschutz ist natürlich das A und O während dieser Jahreszeit, um Hautkrebs, Hyperpigmentierung oder vorzeitiger Hautalterung vorzubeugen. Ein gut formulierter Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 schützt die Haut vor den gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen, während pflegende Wirkstoffe hydratisieren und die Hautbarriere stärken. Damit die Poren nicht verstopfen, sollte der Sonnenschutz nicht komedogen sein. Vorsicht ist im Sommer auch vor Produkten mit Fruchtsäure geboten, da diese in der Kombination mit Sonne die Entstehung von Pigmentflecken begünstigen. Bei chemischen Peelings also besser zu BHA- oder PHA-Produkten greifen – oder gleich zu mechanischen. Wichtig bei Peelings in den Sommermonaten: besser abends als morgens anwenden und die Einwirkzeit auf die Hälfte reduzieren. Auch die Reinigung der Haut sollte im Sommer sanft angegangen werden – insbesondere, bei mehrmals täglichem Duschen. Hier empfehlen sich milde Duschgels – oder noch besser Duschöle – mit kühlenden Inhaltsstoffen wie Minze, Kampher oder Menthol. Last but not least: Neben feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten sollte die Haut auch von Innen mit ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee versorgt werden. >Wichtig bei Peelings in den Sommermonaten: besser abends als morgens anwenden und die Einwirkzeit auf die Hälfte reduzieren. Auch die Reinigung der Haut sollte im Sommer sanft angegangen werden – insbesondere, bei mehrmals täglichem Duschen.

9. Mai 2025

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Gesundheit

3 Fragen an … Dr. med. Anna-Theresa Lipp

Journalist: Kirsten Schwieger

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Foto: Presse

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9. Mai 2025

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Gesundheit

3 Fragen an … Dr. med. Anna-Theresa Lipp

![Pantea_0624_748 - small Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Pantea_0624_748_small_Online_d276ebc6c4.jpg) ``` Dr. med. Anna-Theresa Lipp, Chefärztin des PANTEA® Lipödem-Zentrum München ``` **Gibt es neue Forschungsergebnisse zum Lipödem?** Ständig. Mittlerweile ist man sich einig, dass das Lipödem eine Zellerkrankung ist, die nichts mit dem Lymphödem zu tun hat. Dieses kann lediglich sekundär dazu kommen. Bei der operativen Behandlung, der Liposuktion, zeigt die Forschung, dass Rezidive sehr gering sind, wenn die geschwulstartigen Knoten in der Tiefe gut und radikal absaugt werden. **Welche Erfahrungen machen Ihre Patientinnen mit der Liposuktion?** Sehr Gute. Seit 2016 operiere ich das Lipödem – seit fünf Jahren selbstständig, davor in einer Uniklinik. In diesem Zeitraum sind sehr, sehr wenig Rezidive entstanden. Ich selbst bin auch abgesaugt worden. Ich würde die Liposuktion bei Lipödem immer empfehlen. Als Patientin ist man gut beraten, in die Zentren zu gehen, in denen 500 und mehr OPs pro Jahr gesaugt werden. **Ihre Hoffnungen auf die Ergebnisse der LIPLEG-Studie?** Es wäre zu hoffen, dass die Ergebnisse dieser multizentrischen, randomisierten, verblindeten Studie Ende dieses Jahres die Nachhaltigkeit der Liposuktion beweisen. Und, dass diese dann als Methode für Patientinnen im Stadium I und II anerkannt wird. >Ich würde die Liposuktion bei Lipödem immer empfehlen. Als Patientin ist man gut beraten, in die Zentren zu gehen, in denen 500 und mehr OPs pro Jahr gesaugt werden.

9. Mai 2025

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Sommer auf der Haut

In der warmen Jahreszeit läuft die Talgproduktion durch das viele Schwitzen auf Hochtouren. Deshalb sollte die Hautpflege im Sommer vor allem auf Feuchtigkeit setzen. Statt fetthaltigen Cremes empfiehlt sich der Griff zu leichten, hydratisierenden Körperpflegelotionen auf Wasserbasis. Vor allem nach einem ausgiebigen Sonnenbad sollte die Haut mit feuchtigkeitsspendender, kühlender Pflege unterstützt werden. Produkte mit Antioxidantien wie Vitamin C und E schützen das größte Organ des Menschen vor oxidativem Stress, der beispielsweise durch UV-Strahlung ausgelöst wird. Apropos: Sonnenschutz ist natürlich das A und O während dieser Jahreszeit, um Hautkrebs, Hyperpigmentierung oder vorzeitiger Hautalterung vorzubeugen. Ein gut formulierter Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 schützt die Haut vor den gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen, während pflegende Wirkstoffe hydratisieren und die Hautbarriere stärken. Damit die Poren nicht verstopfen, sollte der Sonnenschutz nicht komedogen sein. Vorsicht ist im Sommer auch vor Produkten mit Fruchtsäure geboten, da diese in der Kombination mit Sonne die Entstehung von Pigmentflecken begünstigen. Bei chemischen Peelings also besser zu BHA- oder PHA-Produkten greifen – oder gleich zu mechanischen. Wichtig bei Peelings in den Sommermonaten: besser abends als morgens anwenden und die Einwirkzeit auf die Hälfte reduzieren. Auch die Reinigung der Haut sollte im Sommer sanft angegangen werden – insbesondere, bei mehrmals täglichem Duschen. Hier empfehlen sich milde Duschgels – oder noch besser Duschöle – mit kühlenden Inhaltsstoffen wie Minze, Kampher oder Menthol. Last but not least: Neben feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten sollte die Haut auch von Innen mit ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee versorgt werden. >Wichtig bei Peelings in den Sommermonaten: besser abends als morgens anwenden und die Einwirkzeit auf die Hälfte reduzieren. Auch die Reinigung der Haut sollte im Sommer sanft angegangen werden – insbesondere, bei mehrmals täglichem Duschen.