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27. Jun 2025

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Wirtschaft

Gemeinsam Zukunft gestalten – Kroatien im Dialog mit Europa

Kroatien hat sich in den letzten Jahren mit beeindruckender Dynamik entwickelt – insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, Infrastruktur, Bildung und nachhaltige Wirtschaft. Wir investieren gezielt in Innovation, stärken digitale Kompetenzen bereits in den Schulen und engagieren uns aktiv in europäischen Technologie-Initiativen wie dem IPCEI-CIS-Projekt für Cloud-Infrastrukturen. Gleichzeitig setzen wir konsequent auf erneuerbare Energien und nachhaltigen Tourismus als zukunftsfähige Wachstumsfelder. Die enge wirtschaftliche und gesellschaftliche Verbindung zwischen Kroatien und Deutschland bildet ein solides Fundament für gemeinsame Projekte und Investitionen. Der EuroMinds Wirtschaftsgipfel bietet eine hervorragende Plattform, um diesen Austausch zu intensivieren, neue Perspektiven zu eröffnen und gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen von morgen zu finden. ![Kristijan Tusek 2_online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Kristijan_Tusek_2_online_6b75368a98.jpg) ```Kristijan Tušek, Generalkonsul der Republik Kroatien in Hamburg``` **Wirtschaftsministerium Kroatien – Partnerland und Schirmherrschaft des HanseMerkur EuroMinds Wirtschaftsgipfels 2025** Das Wirtschaftsministerium Kroatien präsentiert sich beim HanseMerkur EuroMinds Wirtschaftsgipfel 2025 als dynamisches und zukunftsorientiertes Partnerland. Besonders in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Bildung hat das Land in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur, einem hohen Anteil an IKT-Fachkräften und einer starken Beteiligung an europäischen Technologieprojekten wie dem IPCEI-CIS-Projekt, positioniert sich Kroatien als Innovationsstandort in Europa. Gleichzeitig setzt das Land konsequent auf erneuerbare Energien, nachhaltigen Tourismus und digitale Bildung – über 1.300 Schulen wurden bis Ende 2023 vollständig digital ausgestattet. Die enge Partnerschaft mit Deutschland eröffnet neue Chancen für gemeinsame Projekte in Digitalisierung, grüner Wirtschaft und Bildung. Kroatien lädt dazu ein, seine Potenziale kennenzulernen und gemeinsam an einer nachhaltigen und digitalen Zukunft zu arbeiten. ## Stimme Kroatiens im Ausland Kristijan Tušek ist seit 2018 Generalkonsul der Republik Kroatien in Hamburg. Zuvor war er Prokurist bei MM Elektrotechnik in Stuttgart sowie langjähriger Diplomat im kroatischen Generalkonsulat in Düsseldorf. Der studierte Politikwissenschaftler (M.A., Universität zu Köln) bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien und interkulturelle Kommunikation mit. Seine beruflichen Stationen reichen von der Medienbranche (u. a. WDR, Brainpool TV) bis hin zur Telekommunikation bei T-Mobile. Gesellschaftlich engagiert er sich seit vielen Jahren in der kroatisch-deutschen Zusammenarbeit – u. a. als Vorsitzender der Kroatischen Akademischen Vereinigung und ehemaliger Doyen des Konsularkorps Hamburg. # Diplomatie auf kroatisch – mit Gordan Bakota, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Kroatien in Deutschland ![VLP-slika_Gordan_Bakota_online.png](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/VLP_slika_Gordan_Bakota_online_bfb68920d4.png) ```Gordan Bakota, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Kroatien in Deutschland``` Gordan Bakota ist seit dem 7. Januar 2020 außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Kroatien in Deutschland. Der studierte Jurist begann seine diplomatische Laufbahn 1992 im kroatischen Außenministerium, nachdem er zunächst bei der Staatsanwaltschaft tätig war. In den folgenden Jahrzehnten war er in zahlreichen Schlüsselpositionen weltweit aktiv: unter anderem als Botschafter in Österreich, Serbien sowie in der Türkei, Kasachstan, Turkmenistan, Aserbaidschan, Usbekistan und Afghanistan. Darüber hinaus war er Staatssekretär und politischer Direktor im Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten in Zagreb. Seine langjährige diplomatische Erfahrung wird durch internationale Weiterbildungen, etwa an der Georgetown University in Washington D.C., ergänzt. Gordan Bakota steht für langjährige Erfahrung im diplomatischen Dienst, tiefgreifende Kenntnisse internationaler Beziehungen und ein starkes Engagement für die europäische Integration Kroatiens.

27. Jun 2025

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Wirtschaft

Gesundheitswende als Schlüsselmoment – mit Dr. Christian Weißenberger

![Portrait_ChristianWeißenberger_2757x3667px_online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Portrait_Christian_Weissenberger_2757x3667px_online_5e883d9860.jpg) ```PD Dr. Christian Weißenberger, Spezialist für Strahlentherapie & Palliativmedizin in Freiburg``` Europa und Deutschland stehen an einer Zeitenwende, in der wirtschaftliche Kraft von geopolitischen Spannungen und globalem Wettbewerb unter Druck gerät. Deutschland muss entschlossen handeln, um als Wirtschaftsmotor und Vorbild für Freiheit und Demokratie zu bestehen. Ein zentraler Hebel ist die Modernisierung des Gesundheitssektors. In der Region Freiburg etwa ist der Gesundheitsbereich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und belegt international mit Mittelständlern wie Herstellern von Hightech-Operationsbesteck seine Innovationskraft. Doch während die Weltmärkte wachsen, schrumpft die Medizintechnik-messe Medica in Düsseldorf: Gewinner orientieren sich zunehmend nach Dubai und in den arabischen Raum. Ursache ist häufig eine kurzsichtige Finanzpolitik hierzulande. Statt in innovative Großgeräte zu investieren, flossen Kürzungen in die sprechende Medizin. Hightech-Einrichtungen erlitten ein Minus von teils über 22 Prozent. Die Folge ist absehbar: finanzielle Engpässe, resignierte Anbieter und Abwanderung ins Ausland. Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) steht hier als Symbol verfehlter Gesundheitspolitik. Und trotz des Milliarden-Sondervermögens bleibt Gesundheit unterfinanziert. Dabei haben Deutschland und Europa mit exzellent ausgebildetem Personal und Weltklasse-Krankenhäusern Spitzenbedingungen. Entscheidend ist jetzt die politische Entscheidung, Mittel gezielt in Hightech-Medizin, Ausbildung und Digitalisierung zu stecken – nicht erst nach dem Ernstfall. Digitalisierung bedeutet aber zunächst höhere Kosten für Hardware und Schulung, bevor Effizienzgewinne folgen. Und auch Empathie-Arbeit in Pflegestationen lässt sich nicht digitalisieren: Menschliche Ressourcen bleiben die wertvollste Investition! Hier fordere ich Ehrlichkeit: Wenn optimale Medizin für alle nicht mehr finanzierbar ist, muss man das klar benennen. Nur so lassen sich die richtigen Rezepte finden. Deutschland braucht jetzt nicht nur Visionen, sondern konkrete Schritte und das Budget, um seine Vorreiterrolle zu sichern.